DE | EN
Seite drucken

Letzte Aktualisierung: 12.12.2017

Entschlacker

Image
Ansicht zoomen
Image
Ansicht zoomen

Der MARTIN Entschlacker hat sich seit Jahrzehnten als kompaktes, zuverlässiges und kostengünstiges Aggregat für den Austrag von Schlacke bewährt.

 

Das Lieferprogramm fängt bei Entschlackern mit ca. 0,2 m3/h Austragleistung an. Entschlacker für Kohlefeuerungen haben eine Austragleistung von ca. 0,4 bis 3,0 m3/h. Für Abfallverbrennungsanlagen sind die Austragleistungen im Bereich von ca. 4,5 bis 12,0 m3/h.

 

Die ausgebrannte, heiße Schlacke wird vom Rostende her in das Wasserbad des Entschlackers abgeworfen. Hier erfolgt die vollständige Ablöschung. Der Wasserverbrauch richtet sich ausschließlich nach der Temperatur der Schlacke und deren Aufnahmefähigkeit für Wasser. Nur die zum Ablöschen der Schlacke benötigte Wassermenge wird nachgefüllt. Weder Wasser-Überlauf noch -Rezirkulation sind notwendig, der Bereich um den Entschlacker bleibt sauber.

 

Der Aufbau ist bei allen Entschlackern prinzipiell gleich. Bis zur vorderen Abschlusswand ist der Entschlacker mit Wasser und einer gleichbleibenden Schlackemenge gefüllt. Dies gewährleistet den Luftabschluss zum Feuerraum hin. Abgas- und Wärmebelästigung im Bereich des Entschlackers sowie der Einbruch von Falschluft in den Feuerraum wird so vermieden.

 

Durch den Austragkolben wird die Schlacke unter der Abschlusswand hindurch bis zur Abwurfkante geschoben und so ein staub- und geruchfreier Austrag der Schlacke erreicht. Vor der Abwurfkante ist in der Austragschurre eine Abtropfstrecke angeordnet. Auf dieser wird durch die Kompression des Austragkolbens das überschüssige Wasser herausgepresst. Die Schlacke wird daher nicht nass, sondern nur feucht aus dem Entschlacker ausgetragen.

 

Der MARTIN Entschlacker ist mit auswechselbaren Schleiss- und Verkleidungsplatten, sowie Schleissleisten am Austragkolben versehen. Der Antrieb erfolgt entweder über ein separates oder ein zentrales Hydraulikaggregat.