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Letzte Aktualisierung: 22.05.2017

Beschickung

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Eine Krananlage hebt den Abfall aus dem Bunker und transportiert diesen in die Beschickschurre, bestehend aus Einfülltrichter und Einfüllschacht. Aus der Beschickschurre wird der Abfall mit den Beschickkolben dem Rost zugeführt. Die Abfallsäule im Einfüllschacht verhindert ein Eindringen von Falschluft in die Feuerung. Füllstandsmesser auf Mikrowellen-Basis zeigen dem Kranfahrer die Höhe der Abfallsäule an. Durch die geneigten Seitenwände des Einfülltrichters und die konische Erweiterung des Einfüllschachts werden Brückenbildungen und Verstopfungen weitgehend vermieden. Unterhalb des Einfülltrichters ist eine Absperrklappe angebracht. Diese wird geschlossen, wenn die Anlage außer Betrieb ist.

 

Beschickkolben bewegen den Abfallstrom aus der vertikalen in die horizontale Richtung. Der im Einfüllschacht zusammengepresste Abfall wird dabei aufgelockert. Die Feuerungsregelung bestimmt die Menge, die jeweils auf den Rost geschoben wird.

 

Der Übergang zwischen Beschickung und Rost ist in den überwiegenden Fällen als Abwurfkante ausgeführt, kann aber auch als Schräge ausgebildet sein.

 

Beschickkolben werden hydraulisch angetrieben. Taktzeit, Hublänge und Hubgeschwindigkeit werden von der Feuerungsregelung vorgegeben, optimiert für einen gleichmäßigen Verbrennungsablauf auf dem Rost. Bei Rosten mit mehreren Rostbahnen bewegen sich die einzelnen Beschickkolben zeitlich gegeneinander versetzt.